Dubai und die Rückkehr

Die letzten Tage unserer Reise verbrachten wir in Dubai. Nachdem wir am Dienstag dort ankamen und uns erstmal im Hotel erholten, ging es Mittwochs so richtig rund.

Für den Mittwoch Nachmittag war nämlich die von uns eingeplante Wüstensafari gebucht. Abgeholt wurden wir von einem, wie soll man sagen, mit Sicherheit nicht finanziell Sorgengeplagten Herren, in weißer Araber Montur und Baseball Cap. Vom Hotel ging es in seinem 400 PS Toyota Geländwagen raus aus der Stadt. Insgesamt waren wir sechs Personen plus den Fahrer. Nach kurzem Stopp, welcher uns die Möglichkeit zum Quadfahren, gab, was wir aufgrund des Aufpreises sein ließen, ging es endlich in die arabischen Dünen. Zu Beginn wusste man noch nicht, was man davon halten sollte, dass ein fremder Herr mit 400 Ps in kritischer Schräglage eine Düne nach der anderen befährt. Auf und ab, rechts und links. Doch schnell merkten wir, dass der Kerl es drauf hatte, auch wenn er uns immer wieder klar machen wollte, es sei sein erster Tag.😉
Also ging es nur noch um den Spaß. Um uns herum nichts als Sand und andere Geländewagen, soweit das Auge reichte. Immer wieder aufs neue peitschte der Sand an die Fenster. Leider war nach einer guten halben Stunde diese besonders geniale Tour vorbei. Also zumindestens der spektakuläre Teil davon.😉
Danach ging es nämlich noch in eines von unzähligen, in der Wüste verteilten touristen Camps. Dort ritten wir auf Kamelen, tranken und aßen und bekamen noch eine arabische Tanzshow geboten, bevor es zurück ins Hotel ging.

Der Mittwoch, vorletzter Tag, war unser Sightseeing Tag. In der Früh ging es mit dem besonders simplen und modernen Bahnsystem richtung Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt. Bevor wir jedoch das Gebäude betrachteten, landeten wir in einer der wohl modernsten Malls, der Welt. Zwar waren die Geschäfte allesamt zu teuer für uns zwei. Doch es war dennoch interessant.🙂
Dann ging es raus und da standen wir, den Kopf so weit in den Nacken gelegt, das die Nase senkrecht in den Himmel zeigte. Denn die 828 Meter die sich vor uns auftürmten waren beeindruckend.
Mit einem Rundgang um das Gebäude beendeten wir Station eins unserer Tour. Danach ging es noch weiter mit der Bahn, vorbei sm Burj al arab und mit Stopp zur Marina, die nicht allzu spektakulär war. Jedoch zeigte sich auch hier die Enormität des Burj Khalifa, aus der Ferne.
Schneller als gedacht war dann auch unser vorletzter Tag um und es stand der Freitag vor der Tür.

Es ging ein letztes Mal zum Strand, mit dem Hotelshuttle. Um 8 Uhr hin und um 12 Uhr zurück. Das Wasser war deutlich frischer als in Thailand und auch der Wind hatte neuseeländische Qualität. Somit fanden wir nach dem Meergang eine Wiese auf der wir uns niederließen, bis 12 Uhr.
Zurück im Hotel aßen wir, packten, vertrödelten die Zeit und abends ging es ein letztes Mal in fremden Betten schlafen.

Samstag früh war es soweit. Nach rund 6,5 Monaten, weg von der Heimat und dem bekannten Umfeld ging es genau dorthin zurück. Ein letztes Mal auschecken, ein letztes Mal ausreisen und ein letztes Mal fliegen, bevor wir am 17.05.14, um 13 Uhr deutscher Zeit in Frankfurt landeten. Nachdem wir unser Gepäck in Empfang nahmen, nahmen unsere Familien uns in Empfang und wir waren zurück….

Weit und breit nur Wüste

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Das arme Kamel😉

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Burj Khalifa

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Ein letztes Mal!

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Letzter Halt, Dubai!

Dann war es auch schon so weit. Unser letzter vollständiger Tag in Thailand brach an.
Den Vormittag verbrachten wir noch gemeinsam. Doch im Verlauf des Tages ging es für mich noch einmal ins MBK shoppen (mit unserer Bekanntschaft aus Neuseeland) und für Philipp hieß es Massage und shoppen auf der Khao San. Zudem gönnten wir uns beide nochmal einen Frisörbesuch, um wie gewohnt frisch in Deutschland zu erscheinen.😉
Und das war im groben auch schon unser letzter Tag in Thailand. Abends packten wir schonmal unsere Rucksäcke und dann gings zum letzten Mal ins Bettchen in Thailand.

Nach vielen fantastischen Momenten, die wir in Asien und vorallem Thailand hatten, war es wieder einmal Zeit Abschied zunehmen. Wir werden Thailand in sehr guter Erinnerung behalten und sind sehr froh, diesen Stopp auf unserer Rückreise gemacht zu haben. Denn negative Momente gab es seltenst und positive dagegen unzählbar viele. Wir kommen bestimmt nochmal wieder und das in nicht allzu ferner Zukunft.🙂

Heute früh ging es dann erneut zum Flughafen. Denn es ging von Bangkok nach Dubai. Alles lief diesesmal glatt und problemlos, sodass wir gesund und sicher zur Mittagszeit in Dubai landeten. Dann ging es mit dem Taxi in das von uns schon im Vorraus gebuchte Hotel. Und ja, der Standard in Dubai ist doch ein gutes Stück über dem von Thailand. Also lassen wir es uns nochmal so richtig gut gehen an unseren letzten Tagen. Über die genaue Planung sind wir uns noch nicht bewusst. Doch den Burj Khalifa wollen wir sehen und eine Wüsten Safari machen. Aber dazu beim nächsten Mal mehr.🙂

Bis bald…😉

Dubai’s Umgebung

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Teil unseres Zimmers

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Koh chang und Runde drei in Bangkok

Und schon ist unsere nächste Etappe um. Der Strandurlaub auf Koh chang hat sich dem Ende geneigt und da alle guten Dinge drei sind, sind wir abermals im Hotel unseres Vertrauens in Bangkok gelandet.
Auf Koh chang selber ist gar nicht so viel passiert. Dennoch eine kurze Zusammenfassung.

Am Mittwoch besserte sich das Wetter erstmals seit unserer Ankunft. Also ging es an den Strand, der ja quasi direkt vor unserer Nase lag.😉 zwischendurch half der Gang ins Meer nicht nur der drückenden Hitze ein wenig zu entkommen, sondern auch meiner Erkältung. Ja, gute Frage, wie kann man bei dem Wetter erkältet sein?! Lag wohl an irgendwelchen Klimaanlagen. So verdattelten wir den Tag, sodass es nach dem Abendessen schon wieder Zeit zum schlafen war.

Am Donnerstag früh wollten wir eigentlich unseren Bungalow für die restlichen drei Nächte verlängern. Doch daraus wurde nichts. Unser Hotel hatte zu. Das ließ sich schon vermuten, weil wir wohl die einzigen Gäste waren und das Restaurant auch schon geschlossen hatte, die Tage zuvor.
Also blieb uns nichts übrig, als einzupacken und 100 Meter weiter einzuchecken. Unser neues Hotel drang sich uns, vorallem durch den Balkon und super Ausblick auf das Meer, auf. Der Preis war minimal teurer, doch Frühstück war inklusive. Bis Sonntag würden wir es uns also dort gut gehen lassen. Danach versuchten wir wieder in unseren, schon fast ritualmäßigen, Tagesablauf zu gelangen. Heißt: zum Strand, Mittagessen, zum Strand, duschen, Abendessen, Schlafen.
Allerdings war es aufgrund des stetig besser werdenden Wetters unerträglich heiß in der Nacht. Sodass Schlaf nur bedingt möglich war. Auch das Meeresrauschen vor unserem Fenster half nicht wirklich. Aber wir überlebten es.😉

Am Freitag und Samstag änderten wir nichts an unserem, man muss sagen sehr relaxten Tagesablauf und somit war unsere Zeit auf Koh Chang auch recht flott vorbei.
Gestern Abend verfolgten wir dann noch den letzten Bundesliga Spieltag, so wie sich das gehört und in der Zwischenzeit hatte die Erkältung auch Philipp erwischt. Ist bei uns beiden aber mittlerweile so gut wie verpufft.🙂

Heute ging es dann, vorallem im Vergleich zu den letzten Tagen, sehr stressig und aufregend zu. Bei der Ankunft auf Koh Chang hatten wir bereits unsere Fähre und Busfahrt zurück gebucht und gezahlt. Dafür mussten wir die Fähre um 10:30 uhr nehmen und der Bus würde dann um 12 Uhr abfahren. Um 9:45 Uhr standen wir mit unserem Hab und Gut an der Hauptstraße, um ein Taxi, für die 15 minütige Fahrt zu erwischen. Doch das Problem war, auf Koh Chang gibt es bloß Sammeltaxen. Das heißt sie wollten 500 Baht, wenn sie nur uns fahren würden. Also warteten wir und warteten. Doch es kamen immer bloß leere Taxen. Irgendwann musste man sich dann entscheiden, noch warten oder halt 500 Baht zahlen. Als es dann fast 10:20 Uhr war, entschieden wir uns dazu das Geld zu zahlen. Was blieb uns auch übrig?! Auch wenn wir damit ein Loch in unsere Geldplanung rissen, kamen wir immerhin noch rechzeitig zur Fähre. Also stand unserer Fahrt nach Bangkok bichts mehr im Wege, wo wir dann um 18 Uhr Ortszeit heil und munter ankamen. Natürlich ging es wieder in unser Standard Hotel, wo schon Besuch auf uns wartete. Ein alter Neuseeland Bekannter, ist momentan in Bangkok und sitzt, zufälligerweise auch noch im selben Flieger nach Dubai, wie wir. Also verbrachten wir den restlichen Abend mit ihm und sehen ihn spätestens am Flughafen wieder.😉

Jetzt gehts aber erstmal ins Bettchen, denn immer dieses rumreisen in Kombination mit der Hitze macht einen schläfrig.
Gute nacht😉

Der Blick von unserem Balkon

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So wird abendgegessen auf Koh chang

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Sonnenuntergang vor unserer Haustür

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Zurück nach Bangkok und ein letztes mal zum Strand

Mittlerweile neigt sich unsere Reise ihrem Ende. Vor relativ genau einem halben Jahr begann unser Abenteuer mit der Ankunft in Auckland. Und jetzt, 180 Tage später wohnen wir in einem Bungalow, 30 Meter vom Strand entfernt, auf einer thailändischen Insel und genießen noch einmal die restliche Zeit. Wie die Zeit vergeht…
Doch um nach Koh Chang zu gelangen, mussten wir mal wieder einige Kilometer zurücklegen.

Am Samstag früh, checkten wir in Chiang Mai aus. Doch bis zum Nachmittag mussten wir uns noch die Zeit vertreiben, denn unser Zug fuhr erst um 17:30 Uhr los. Was blieb uns also übrig, als vor unsere Smartphones geklemmt den Tag in der Hostel Lobby zu verbringen. Zwischendurch noch Mittagessen und dann ging es auch schon zum Bahnhof. Wir kauften dort unsere Tickets, warteten auf den Zug und dann konnte die 14 Stunden Fahrt beginnen. Allerdings war es diesmal deutlich unentspannter. War letztes Mal doch alles ganz easy (wir stiegen ein, quatschten mit zwei Amerikanern und schliefen gut). Doch diesmal waren unsere Betten schräg versetzt und sie wurden auch schon früh gemacht, von den Angestellten. Also lagen wir um 20:30 Uhr in unseren Betten. Es war kalt, hell und eng. Na dann gute Nacht. Immer wieder aufwachend hoffte man nur, dass es bald vorbei sein würde. Damit meine ich sowohl die Nacht, als auch die Fahrt. Am schlimmsten war aber echt die Kälte. Unglaublich wie die Züge runterklimatisiert werden. Aber um 8:30 Uhr war es dann geschafft. Wir waren wieder zurück in Bangkok…

… Es war also Sonntag, noch früh und wir erst einmal auf der Suche nach einem Tuk Tuk, was allerdings schnell erledigt war, da sich die Fahrer am Bahnhof beinahe um Fahrgäste schlagen. Jedenfalls wollten wir erst einmal zum Tourist Information Center. Zum einen unsere Fahrt nach Koh Chang, für den nächsten Tag buchen, zum anderen fahren die Tuk Tuk Fahrer einen umsonst, weil sie einen Benzin Coupon bekommen. Nachdem man uns erst nicht verstand (manche wollten uns zum Buddhist information center fahren, was auch immer das ist), wusste einer wo wir hinwollten. Er fuhr uns und wir buchten. Doch auch hier musste man früh am Morgen, nach durchwachsener Nacht die Nerven behalten. Denn die Dame am Schalter des Info Centers wollte uns dauernd mehr andrehen als wir vorhatten zu buchen.
„Nein, bitte nur die Fahrt nach Koh Chang. Kein Hotel und auch keine Waschmaschine, danke.“
Als wir das erledigt hatten, fragten wir draußen unseren Tuk Tuk Fahrer, ob er seinen Coupon erhalten hat. Er schüttelte den Kopf. Verwirrt stieg er und wir ins Tuk Tuk ein, um zur Khao San Road und dem alt bewährten Hotel zu gelangen. Am Ziel stiegen wir aus und der Thai streckte uns seine Hand entgegen. Unsere Frage: „How much?“ Er sagte: „500 Baht“. Verdutzt fragten wir nochmal nach. Das waren wir nicht bereit zu zahlen. Wir versuchten in ruhigem Ton, Betonung liegt auf ‚versuchten‘ ihm klar zu machen das er doch seinen Coupon hätte haben können. Dann wollte er auch noch verhandeln und sagte 300. wir zückten jeweils einen Hunderter, drückten ihm diesen in sein Hàndchen und zischten ab. Das war mehr als genug. Mensch mensch mensch. Konnte eigentlich nur besser werden.
Immerhin bekamen wir ein Zimmer, in dem wir den Tag verbrachten, weil wir erschöpft waren und keine Motivation hatten uns weitere Teile von Bangkok anzuschauen. Am Abend ging es nochmal Essen und auf dem Markt handeln und dann wurde es Zeit den Schlaf der vorherigen Nacht aufzuholen.🙂

Am nächsten Morgen wurden wir um 8 Uhr am Hotel abgeholt und zum Bus gebracht. Dann fuhren wir rund 6 Stunden bis wir am Pier ankamen, Nahe der Grenze zu Kambodscha. Denn von dort fuhr unsere Fähre nach Koh Chang ab. Die Fähre fuhr abermals fast eine Stunde und schon waren wir auf Koh Chang. Mehrere Sammeltaxen warteten bereits auf die ankommenden Touristen. Wir sagten dem Fahrer er soll uns bitte am White Sand beach rauslassen. Wir hatten zwar noch keine Unterkunft, haben aber gelesen, dass der Strandabschnitt ganz gut sein soll (es gibt viele Hotels und Restaurants). Dort angekommen, warschelten wir bis in die tiefsten Poren durchschwitzt den Strand entlang. Wir fanden nach kurzer Zeit mehrere Bungalows und fragten nach wie teuer eins sei. 400 Baht pro Nacht. Heißt 200 pro Person, was ungefähr 4,50€ sind.😉
Die Zimmer sahen ordentlich aus und wir buchten uns erst einmal für drei Nächte ein.
Noch kurz zum Strand bevor es dann Anfing zu regnen. Also wieder ins Zimmer. Als der Regen dann nachließ suchten wir eine Essensmöglichkeit und landeten direkt am Strand (wo auch sonst), von wo wir den Sonnenuntergang genossen. Und natürlich auch das Essen. Dann war es schon wieder Zeit zum schlafen. Doch vorher mussten wir natürlich noch zwei Kakerlaken entdecken… Die eine läuft wohl immer noch hier rum, die andere ist mehr oder weniger freiwillig in den Abfluss. Naja, man kann nicht meckern für das Geld.

Gestern, am Dienstag, haben wir den ganzen Tag nur am Strand und Bungalow verbracht. Da das Wetter nicht so gut ist (meist bewölkt), konnte man sich nicht in die Sonne legen. Natürlich gingen wir ins Meer, allerdings nicht zur Abkühlung, denn einen Temperaturunterschied fühlt man kaum. Dennovh ging der Tag flott um. Abends landeten wir wieder am Strand und dann war erneut ein Tag vorrüber.

Heute sieht das Ganze ähnlich aus. Das Wetter is wieder bescheiden. Doch jetzt Frühstücken wir erstmal und vielleicht kommt die Sonne noch durch. Außerdem haben wir ja noch ein paar Tage, bis es dann zurück nach Bangkok geht.🙂

Viele Grüße.

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Dschungel Tour & Chiang Mai

… Wie schon erwähnt standen wir dort, im Norden Thailands, am Bahnhof Chiang Mai’s.
Unser Abholservice zum Hostel wartete bereits und wir sprangen auf die Ladeklappe des Pick ups. Rund 15 Minuten genossen wir die alternative Cabrio Fahrt.😉
Am Hostel angekommen klärte man uns erst einmal über die von uns gebuchte Dschungeltour auf. Samstag sollte sie starten und Montags enden. Übernachtungen, Mahlzeiten und die Attraktionen waren alle inklusive. Natürlich freuten wir uns, doch noch hatten wir ja einen ganzen Tag vor uns. Schließlich kam der Nachtzug schon um 8 Uhr an, in Chiang Mai. Mit dem nebenbei bemerkt das Reisen echt total angenehm ist. Du steigst abends in den Zug und wenn du am nächsten morgen aufwachst bist du am Ziel.🙂
Jedenfalls nutzten Philipp, Malin und ich die Zeit am Freitag, um Chiang Mai ein wenig auszukundschaften. Bis auf ein paar Tempel und einen Markt ließ sich aber nichts entdecken, denn auch hier im Norden ist es einfach unfassbar heiß.
Am Abend ging es dann noch zu Chiang Mai’s Nachtmarkt. Neben unzähligen Essensmöglichkeiten, gibt es noch deutlich mehr Verkaufsstände. Von Klamotten, über Elektronik bis hin zu Schnitzerein, gibt es alles.
Dennoch trat irgendwann die Müdigkeit ein, weswegen es zurück zum Hostel und ins Bett ging.

Am Samstag Morgen startete dann unsere Dschungel Tour. Wir waren 10 Personen mit denen wir bis Montag Abend die Zeit verbringen würden.
Unser erstes Ziel war das Elefanten reiten, welches auf dem Weg zum Dschungel lag bzw. auf dem Weg zu unserem Startpunkt.
Immer zwei Personen pro Elefant. Zuvor war die Freude noch enorm, doch das legte sich während des Ausfluges. Zum einen wurden die Elefanten zum Teil nicht gut behandelt. Vorallem unser Guide hatte den Drang den Elefanten zu reizen und drängeln. Außerdem war die Atmosphäre nicht stimmig. Man stieg auf den Elefanten, dann ritt man gute 30 Minuten durch ein Stück Dschungel und dann auch wieder flott runter, damit die nächsten reiten konnten. Die Erwartungen unserer gesamten Truppe wurden um Längen nicht erfüllt. Aber es war ja erst der Anfang, es konnte sich also nur steigern.😉
Dann ging sie also richtig los, unsere Wanderung durch Thailands Dschungel. Wir wanderten mehrere Stunden über Wanderwege, die immer schmaler wurden, bis hin zu Wegen, die so schienen, als ob sie zum ersten Mal bewandert wurden. Wir wanderten an einem Stück, bis auf die Pause an einem Wasserfall, durch. Sodass wir am Abend unser Nachtquartier erreichten. Ein kleines Dorf in Mitten des Waldes und unser Grüppchen mitten drin. Nachdem für uns gekocht wurde und wir das Mahl verzehrten, ging es nach ein paar Knobbelaufgaben, die uns unsere 2 Guides (sehr lustige Gesellen) in Auftrag gaben, ins Bett. Besser gesagt, auf ein schmales Stück Maträtzchen.😉

Doch die erste Nacht im Dschungel verbrachte sich erstaunlich gut. Während einer der Guides uns weckte, wurde auch schon das Frühstück parat gestellt. Es gab keine Insekten oder ähnliches, sondern Toast mit Ei.😉
Frisch gestärkt wurde dann weiter gewandert. Es war extrem heiß am Sonntag Vormittag und damit auch extrem anstrengend von Beginn an. Wir quälten uns den Berg rauf, den unser Bananenblatt-mit-Tabak-gefüllt rauchender Guide, wie im nichts erklomm. Wir dackelten, an unsere Kräfte gelangend hinterher. Und zum Glück geht es immer wenn es rauf geht auch wieder runter.😉 In diesem Fall beeinhaltete unten dann unsere Mittagspause mit Lunch. Stress nicht kennend verbrachten wir dort aber locker zwei Stunden, bis weiter marschiert wurde. Am Nachmittag war es dann auch weniger anspruchsvoll und angenehm zu wandern. Auch die Truppe lernte sich immer besser kennen, sodass es langsam aber sicher lustiger wurde. Mit erneutem Zwischenstopp bei einem Wasserfall erreichten wir dann ein etwas größeres Dorf, sogar mit Schule. Dieses Dorf war unsere Heimat für Nacht Nummer 2 auf unserer Tour.
Nachdem sich essenstechnisch wieder einmal gut um uns gekümmert wurde, setzten wir uns mit unseren Guides noch ans Lagerfeuer. Bei ein paar Bier und thailändischer Musik, wurde der Abend noch so richtig amüsant und man merkte, dass diese Tour wohl in guter Erinnerung bleiben würde.

Dann brach mit dem Montag auch schon der letzte Tag unserer Dschungel Tour an. Natürlich wurde erst einmal gewandert, mit, wie sollte es auch anders sein, einem Päuschen an einem Wasserfall. Dieser war zudem noch der beste, an dem wir in den letzten 2,5 Tagen waren. Von dort war es nicht mehr weit, bis zum Dorf, wo wir circa 48 Stunden zuvor starteten. Dort gab es dann ein letztes gemeinsames Mahl und dann ging es zum Bamboo rafting. Eine Stunde dümpelten wir mit 6 oder 7 aneinander gebundenen Bambusse über einen Fluss. Es war ein netter Abschluss, einer genialen Tour. Es hatte alles gepasst. Das Wetter war gut, die Leute klasse und wir hatten jede Menge Spaß, auch mit unseren zwei amüsanten Tour Guides.
Montag Nachmittag kamen wir im Hostel an und entspannten, bevor wir am Abend noch einmal loszogen, mit unserer Truppe. Wir checkten das Partyleben Chiang Mai’s ab und hatten auch hier wieder mal einen gelungenen Abend. Es kommt halt auf die Leute an!🙂
Kuriosität des Abends oder eigentlich unserer ganzen Reise: wir trafen einen wieder, der bei uns im selben Raum, im Hostel in Christchurch wohnte. Klein ist doch die Welt.

Die nächsten zwei Tage machten wir nichts und ließen es mal ruhig angehen. Während auch alle anderen das Hostel verließen, blieben nur noch zwei Mädels aus Mainz und wir übrig, sodass wir die zwei ruhigen Tage gemeinsam verbrachten. Viel spannendes passierte aber nicht, bis auf das wir ein Tuk Tuk nahmen, zu unglaublich gutem Preis!😉

So war dann auch schnell Donnerstag und nachdem auch die zwei Mainzer Chiang Mai verließen, waren wir mal wieder ganz auf uns alleine gestellt.
Also machten wir einen Tagesausflug nach Chiang Rai und in den nördlichsten Norden Thailands. Wir waren bei Hot Springs, dem white Tempel, welcher sehr beeindruckend ist und dem golden Triangle, dort wo Thailand, Myanmar und Laos aufeinandertreffen. Durch die Fahrtzeiten ging so auch der ganze Tag um und wir fielen erschöpft in die Federn.

Gestern stand den Vormittag bloß Erholung auf dem Programmplan, doch am Nachmittag und Abend ging es nochmal heiß her. Denn wir besuchten einen Thai Kochkurs. Über 5 Stunden bereitete jeder von uns 5 Gerichte zu. Sowohl Philipp und ich, als auch Malin und ein Schulkollege von Philipp (den wir hier auftrafen) nahmen teil. Der Kurs war richtig gut und top geleitet. Mal wieder hatten wir unser Geld gut investiert und dabei noch was gelernt.😉
Danach ging es ein letztes Mal über den Nachtmarkt von Chiang Mai.

Denn heute geht es dann weiter bzw. zurück nach Bangkok. Heute Abend werden wir wieder den Nachtzug nehmen. Der weitere Plan ist eine Nacht in Bangkok zu bleiben und von dort, übermorgen nach Koh Chang (einer Insel, östlich von Bangkok, nahe Kambodscha) zu fahren, wo wir sehr wahrscheinlich den Rest unserer Zeit genießen werden.🙂
Aber eins nach dem anderen. Erst einmal müssen wir gut in Bangkok ankommen. Euch ein schönes Wochenende.😉

Unser Elefant🙂

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Ein Wasserfall

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Die Cap des Dschungels

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Noch ein Wasserfall

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Der white Tempel

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Während des Kochkurses

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Abenteuer Bangkok

Nach unserem tollen Taucherlebnis, sollte unsere nächste Station Bangkok sein. Doch bevor wir dort ankommen würden, stand uns noch eine lange Nacht bevor…

Am Montag Mittag verließen wir Koh Tao mit der Fähre, um am frühen Abend Chumphon zu erreichen. Gute 2 Stunden später ging von dort der Nachtbus nach Bangkok und der Spaß konnte beginnen.
Alles begann damit, dass wir uns die letzte Reihe sicherten, was allerdings kein guter Einfall war. Denn was sich erst herausstellte, als der Bus bereits vollbesetzt war, war, dass die letzte Reihe deutlich weniger Beinfreiheit hatte und die Sitze nur aufrecht sein konnten. Wir waren zu fünft in dieser Reihe. Fabian und ein fremder legten sich auf den Boden zwischen die Reihen. Sodass wir anderen 3 mehr Platz hatten. Aber an guten Schlaf war beim besten Willen nicht zu denken. Doch wir hielten durch und durch, bis wir Bangkok erreichten. Doch wie hätte es auch anders kommen können, blieb der Bus mit Motorschaden liegen. Alle stiegen aus. Wir warteten rund 1,5 Stunden, während andere schon ihr Gepäck schnappten und mit dem Taxi die restlichen Kilometer fuhren. Wir waren zwar kurz davor, doch dann kam der erlösende Ersatzbus. Gegen 7 Uhr morgens erreichten wir die Khao san road im Herzen Bangkoks. Auf Tipp von Fabian buchten wir ein Hotel für 2 Nächte. Doch was sollten wir nur den ganzen Tag machen, bis wir schlafen gehen konnten?!😉
Nach einem gesunden Subway Frühstück und Einweisungen von Fabian, verbrachten wir fast den ganzen Tag im Mbk Center. Einem riesigen Einkaufszentrum. Dort lernten wir Malin kennen, ein Mädchen, das Fabian noch aus Australien kannte und die ein Tag zuvor in Thailand gelandet war. Wir kauften ein paar Sachen, vertrieben uns die Zeit und schauten abends noch einen Film. Dann hieß es auf Wiedersehen sagen, denn Fabians Reise war zu Ende. Also trennten sich unsere Wege in Bangkok. Während wir zurück ins Hotel fuhren, ging es für ihn zum Flughafen und dann nach Hause. Das was uns in nicht allzu ferner Zukunft ebenfalls blüht.

Nachdem wir in einem echten Bett schlafen konnten, ging es am Dienstag auch schon stressig weiter. Wir trafen uns mit Malin, um Bangkok zu besichtigen. Neben einer Tuk Tuk Fahrt und einer Bootsfahrt standen der Königspalast und einer der ältesten Tempel auf dem Programm. Aufgrund der extremen Hitze in Bangkok, war es aber umso anstrengender und wir verbrachten den Nachmittag auf dem Zimmer, um noch was zu ruhen.
An unserem vorerst letzten Abend in Thailands Hauptstadt, checkten wir zusammen mit ein paar aus Malin’s Hostel das Nachtleben. Für uns gipfelte der Abend dann noch mit Fußball, Madrid gegen Bayern und dann ging es zu später Stunde ins Bett.

Am nächsten morgen ging unsere Reise nämlich weiter. Wir und Malin hatten am Vortag für11 Uhr unseren Zug nach Ayutthaya gebucht. Dort kamen wir zur Mittagszeit an, lernten einen Deutschen kennen und verbrachten bis um 20 Uhr den Tag dort. Hauptsächlich mit der Besichtigung von Tempeln. Abends ging dann unser Nachtzug nach Chiang Mai, in den Norden Thailands. Der Nachtzug selber ist ne super Sache. Dort wo man normalerweise sitzt, wird ein Bettchen aufgebaut und ein weiteres wir darüber heruntergeklappt. Eigentlich schliefen wir die ganze Zeit und auch gut, sodass die 12 Stunden Fahrt flott vorbei waren.

So standen wir dann am Freitag Morgen am Bahnhof in Chiang Mai und hatten mal wieder einige Kilometer hinter uns…

– Fortsetzung folgt –
Ein wichtig aussehendes Gebäude😉

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Der liegende Buddha

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Einer von unzähligen Altaren

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Ein Tuk Tuk🙂

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Diving in Koh Tao

Schon wieder ist eine Menge Zeit vergangen und noch mehr haben wir in dieser erlebt. Natürlich allem voran bedingt durch unseren Tauchkurs.

Wie ihr ja schon wisst, trafen wir am Donnerstag auf Koh Tao ein um einen Open Water Tauchkurs zu machen, zusammen mit meinem Schulkollegen Fabian. Die Insel war enorm voll und auch die Tauchschule extrem beschäftigt. Da sich Fabian aber ein Tag zuvor um alles gekümmert hatte, hatten wir einen gemeinsamen Raum zum übernachten und starteten den Tauchkurs noch am gleichen Abend unserer Ankunft.
Erstmal wurden wir mittels 3 Filmchen ins Thema „tauchen“ eingeführt. Später waren wir noch gemeinsam essen und man erzählte von den unterschiedlichen Erlebnissen. Schließlich ist einiges passiert, seitdem wir uns zuletzt gesehen hatten.

Am zweiten Tag standen 3 weitere Filme auf dem Programm… Langweilig… und Übungen im Pool. Unsere Tauchgruppe bestand aus 5 Leuten, 3 davon waren wir und unser Tauchlehrer kam aus Norwegen.
Den gesamten Nachmittag verbrachten wir im Pool. Wir merkten auch, dass es nicht leicht ist unter Wasser alles korrekt zu koordinieren und auch das atmen war noch recht hektisch. Doch wir schlugen uns wacker und hatten am frühen Abend Schluss. Man hielt uns also für bereit, am kommenden Tag in die große, blaue Badewanne (ja, die Temperatur war ähnlich wie Badewasser) zu springen. Zwar rang Philipp mehrfach mit dem Tod😉 denn irgendwas ging immer schief. Mal hatte seine Flasche ein Leck oder was anderes erfüllte nicht seinen Zweck, aber er lebt ja noch.🙂
Da tauchen echt anstrengend sein kann, vorallem im Stadium des Anfängers, wurden wir nicht mehr allzu alt an diesem Abend und legten uns voller Vorfreude in unsere Betten.

Los konnte es dann gehen am Samstag. Es standen 2 Tauchgänge auf dem Plan für den Nachmittag. Natürlich war man in gewissem Maß auch aufgeregt, den was einen wirklich erwarten wird konnte man sich noch nicht ganz erdenken.
Erstmal fuhren wir mit dem Boot ein Stück raus. Wir brachten unsere Ausrüstung an. Leider sehr anstrengend, weil es eben enorm voll war, auf Koh Tao, in der Tauchschule und auf dem Boot. Doch alles lief wunderbar. Wir waren bereit, bereit ins Wasser zu springen. Und go! Unsere Gruppe schwamm zum Punkt, an dem wir runtergehen sollten. Doch Philipps Erzfeind der Tod lauerte wieder. Diesmal blubberte es. Was bedeutete, irgendwo trat Luft aus. Also alle zurück zum Boot, Flasche wechseln und dann aber auf. Wir waren uns unsicher wie lange Philipp seinen Feind besiegen könnte.😉
Dann der erste Tauchgang. Wir ließen uns viel Zeit und die brauchte vorallem ich, wegen Problemen mit des Druckausgleiches. Aber auch ich kam unten an und los konnte es gehen. Noch zu konzentriert, auf das tauchen, achtete man wenig auf die Natur, sodass es eher cool war, als schön. Schließlich war man gute 12 Meter unter der Wasseroberfläche. Die Zeit war dann auch rasch vorbei und es ging wieder aufwärts, zurück auf das Boot. Und schon ging es weiter zur nächsten Tauch location. Dort lief alles ein wenig reibungsloser, aber noch längst nicht so gut wie es am daraufkommenden Tag laufen wird, aber ich greife vor.😉
Wir waren dennoch sehr zufrieden und enthusiastisch, denn es ist nunmal geil, das tauchen.
Da es am nächsten morgen schon um 7 Uhr aufs Meer gehen sollte, war an eine lange Nacht nicht zu denken. Sowohl im Bezug zum aufbleiben, als auch zum ausschlafen. Also hieß es wiedr früh: Gute Nacht.

Am Sonntag Morgen herrschte erstmal große Müdigkeit, anstelle von großer Vorfreude. Doch die verflog ganz schnell, als wir dann auf dem Boot waren und es wieder losging. Schon beinahe routiniert machten wir unsere Ausrüstung Start klar und auf ging es mit den Tauchgängen 3 und 4. Beide Tauchgänge waren großartig. Wir machten nur zwei Übungen, was heißt wir konnten viel mehr die Umgebung genießen und auch die Gruppe kam viel besser unter Wasser zurecht, sodass wir zwei sehr coole Tauchgänge hatten. Wir waren vollendst begeistert und waren uns alle drei sicher, dass es in unserem Leben nicht bei diesen 4 Tauchgängen bleiben wird!
Doch erstmal war das Erlebnis tauchen vorbei. Zu Schade. Denn die Location Koh Tao war echt cool zum tauchen und es war beeindruckend die Unterwasserwelt bei 30 Grad Wassertemperatur und 15-20 Meter Sicht zu genießen.🙂
Bis zum Nachmittag dauerte es, bis wir die Tauchgänge 5 und 6 buchten. Das Mädel aus unserem 4er Zimmer hatte die Idee am Montag früh tauchen zu gehen bevor wir (wir hatten alle die gleiche Fähre + Bus nach Bangkok gebucht) Koh Tao am Nachmittag verlassen würden. Wir hatten enormes Glück, weil wir die letzten freien Plätze erwischten und somit hatten wir für umgerechnet 35€ nochmal 2 Tauchgänge sicher… Natürlich wieder so früh morgens.
Also ging es nach 1-2 Bier zur Feier des Tages ins wohlverdiente Bettchen.

Montag früh also wieder früh raus. Aber es sollte sich lohnen. Mit einem super lustigen Tauchlehrer nur für uns vier hatten wir die zwei besten Tauchgänge unserer noch jungen Taucherkarriere. Wir sahen viel mehr Dinge als noch während unseres Kurses. Ob das jetzt an einer gewissen Routine unserer seits lag oder am Tauchlehrer, mag ich nicht beurteilen. Fakt ist, es war wieder mal genial.🙂
Leider kann man dieses Erlebnis längst nicht in Bildern und schon gar nicht in Worten wiedergeben oder beschreiben, man muss einfach mal da unten gewesen sein, um zu verstehen, was wir für ein Gefühl haben, mit dieser Erinnerung.
Unser Fazit: Auf unser gesamten Reise hat sich dieses Erlebnis auf jeden Fall in die Top 3 vorgeschoben und wir alle drei waren uns einig, dass es nicht zu bereuen war und wir wohl auch wieder tauchen gehen werden. Schließlich ist es uns ja erlaubt mit Tauchpartner auf bis zu 18 Meter in die Tiefe zu gehen.🙂

Fortsetzung folgt…

Ein paar Unterwasserbilder🙂

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